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10-Punkte-Hygieneplan

Für die Einhaltung behördlicher Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus

  1. Öffnung der Ausstellungen
    Bei der Wiedereröffnung unserer Ausstellungen Seehundstation Nationalpark-Haus und Waloseum befolgen wir behördliche Vorgaben zur Größe der Ausstellungsfläche und der erlaubten Anzahl an Besuchern pro Quadratmeter.
  2. Markierungen auf der Ausstellungsfläche  
    Erlaubte Bereiche (z. B. Wartezonen, Kassenbereich, Fensterflächen) sind gekennzeichnet.
  3. Mindestabstand beachten
    Bitte beachten Sie jederzeit den Mindestabstand.
  4. Eingangskontrollen
    Wir überwachen die maximal zulässige Anzahl an Besuchern, um jederzeit den Mindestabstand gewährleisten zu können.
  5. Mitarbeiteranweisungen
    Alle Mitarbeiter/innen sind hinsichtlich des präventiven Infektionsschutzes zur Verringerung der Infektionsgefahr unterwiesen worden.
  6. Nies- und Spuckschutz an den Kassen
    Nies- und Spuckschutz an den Kassenbereichen und Arbeitsplätzen schützen unsere Besucher und Mitarbeiter.
  7. Schutzmasken
    Wir bitten unsere Besucher, den behördlichen Auflagen zu folgen und mit dem Betreten unserer Ausstellungen eine Schutzmaske oder einen Schal vor Mund und Nase zu tragen.
  8. Handschuhe
    Wir bitten Sie bei der Nutzung der interaktiven Ausstellungselemente Handschuhe zu tragen.
  9. Hände waschen und desinfizieren
    Unsere Mitarbeiter/innen sind angehalten, sich regelmäßig die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Für Besucher steht im Eingangsbereich eine Hände-Desinfektionsmöglichkeit zur Verfügung.
  10. Desinfizierende Reinigung
    Die Reinigung der Ausstellungsflächen wird intensiviert.

WIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS

Wir bitten alle Besucher, die Regeln einzuhalten und auf andere Besucher Rücksicht zu nehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für die Umsetzung der behördlichen Auflagen verantwortlich sind. Den Weisungen unseres Personals ist unbedingt Folge zu leisten. Bei Zuwiderhandlung müssen wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen.

„Karnevals-Auszeit“

Es ist wieder soweit….  Die Jecken sind los….  

Aber nicht bei uns ins Ostfriesland – wenn Sie Ihre „Karnevals-Auszeit“ und Ruhe bei uns im Norden suchen, werden Sie definitiv fündig.

Mal kräftig den Nordseewind um die Nase wehen lassen, ausgedehnte Spaziergänge am Deich oder einfach einen „gemütlichen“ Tee trinken…. Alles das hat um diese Jahreszeit seinen besonderen Reiz.

Einen besonderen Reiz hat allerdings auch ein Besuch bei uns in der Seehundstation Norddeich.

Hier kann man – wenn man so will – stundenlang Seehunde und Kegelrobben in den Aufzuchtbecken beobachten und bei einer moderierten Fütterung zuschauen … oder durch unsere Ausstellung schlendern. Mit einem Audio-System, welches über Ihr Handy steuerbar ist, werden Sie informativ durch unsere umfangreiche Einrichtung geführt.

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr, Fütterungszeiten: 11:00 und 15:00 Uhr

Natürlich hat auch unser Waloseum extra zur „Karnevals-Auszeit“ geöffnet:

vom 21.-24.02.2020 können Sie täglich, ebenfalls von 10:00 bis 17:00 Uhr, unsere neue Ausstellung „Wale der Welt“ erkunden oder das präparierte Skelett eines 15 Meter langen Pottwal-Bullen, der 2003 vor Norderney gestrandet ist, auf sich wirken lassen.

Neue Mitarbeiterin in der Verwaltung

Zum 01.02.2020 verstärkt Silke Prey unser Team in der Verwaltung. Sie ist u. a. für die Patenschaften zuständig und begegnet Ihnen als freundliche Stimme in der Telefonzentrale, als erste Anlaufstelle für Ihre Fragen und Wünsche.

Zitat Frau Prey:

„Da ich mich schon lange auch privat dem Tierschutz verbunden fühle, freue ich mich besonders, nun mein Hobby im weiteren Sinne auch beruflich ausüben zu können. In diesem Sinne freue ich mich auf die vielen schönen Aufgaben und Momente hier in der Seehundstation und natürlich auch auf Sie – unsere Paten, Freundeskreismitglieder und Besucher. Also bis bald?“

Erste Kegelrobbe in der Seehundstation Nationalpark-Haus

Die 1. Kegelrobbe der Wurfsaison 2019/2020, „Jelle“, wurde am 23. Dezember hilfebedürftig auf Borkum aufgefunden. Nachdem sichergestellt werden konnte, dass das Jungtier noch nicht selbständig und der Kontakt zur Mutter ausgeschlossen ist, wurde sie von ehrenamtlichen Wattenjagdaufsehern in die Quarantänestation im Waloseum gebracht. Nach Abschluss aller Untersuchungen und einigen Tagen unter Beobachtung in der Quarantänestation, wurde Jelle in die Seehundstation Nationalpark-Haus Norden-Norddeich gebracht.

Besucher können „Jelle“ und mittlerweile drei weitere Kegelrobben sowie einige Seehunde durch große Panorama-Scheiben in der Seehundstation Nationalpark-Haus beobachten.

Erste Heuler in Freiheit

Es ist wieder soweit.
Nach etwa zwei Monaten in der Aufzucht sind die ersten vier Seehunde wieder im Wattenmeer ausgewildert worden.
Die Abschlussuntersuchung hatte ergeben: sie sind gesund und wiegen über 25kg, die besten Voraussetzung, um das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen. Freya, Lotte, Mucki und Finchen machen den Anfang von über 160 jungen Seehunden, die in dieser Saison als Heuler aufgefunden wurden.
Im Moment gibt es also noch einiges zu tun und zu sehen in der Seehundstation. Bis Anfang November werden unsere Schützlinge nach und nach zurückgebracht in ihren angestammten Lebensraum.
 
Lesen Sie den Zeitungsbericht über die erste Auswilderung der Saison: Ausschnitt aus dem „Ostfriesischen Kurier
 

Sommer – Sonne – Wattenmeer

Die Seehundstation Nationalpark-Haus und das Waloseum bieten zahlreiche spannende Veranstaltungen rund um den Seehund und das Wattenmeer.
Neben den Beobachtungen der Seehundjungtiere in den Ausstellungen sind Wattwanderungen das „High Light“ des Sommers.
Wir haben ein Angebot für alle Altersklassen:

  • Watt für Zwerge für die 3-6-Jährigen
  • Wattwanderung für Kinder – „Die Strand-Detektive“ für die Grundschulkinder
  • und die Ökologische Wattwanderung für Erwachsene und interessierte Jugendliche

Der Veranstaltungskalender sagt, wann es los gehen kann mit den Erkundungen rund um Wattwurm, Strandkrabbe und Co:
Veranstaltungen (hier klicken)

 
 
 
 
 
 

Erster Heuler Niedersachsens 2019

Nach einem Gewitter am 19. Mai 2019 kam der Anruf von der Nordseeinsel Borkum: Ein kleiner Seehund, allein am Strand. Der ehrenamtliche Wattenjagdaufseher machte sich sofort auf den Weg, um das Tier zu beobachten. Nachdem sichergestellt war, dass ein Kontakt zum Muttertier ausgeschlossen ist, wurde das Tier zum Festland transportiert und in die Quarantänestation, die sich im Waloseum befindet, eingeliefert.
 
„Freya“ ist der erste mutterlos aufgefundene Heuler des Jahres 2019. Sie wiegt 7,6 Kilogramm, bei einer Länge von 74 cm. Nach einer ausführlichen Eingangsuntersuchung wurde sie in der Quarantänestation erstversorgt. In den nächsten Wochen werden auch alle weiteren Neueinlieferungen jeweils ihre ersten Tage im Waloseum verbringen.

Freya bei der Eingangsuntersuchung

         Freya in der Quarantänestation

 
Unter fachkundiger Pflege hat „Freya“ sich bereits gut entwickelt und ist mittlerweile in die Seehundstation Nationalpark-Haus umgezogen.
 
Beide Einrichtungen sind täglich von 10-17 Uhr geöffnet. Gefüttert wird täglich um 11 Uhr und um 15 Uhr.
 
Die Geburtenphase der Seehunde und somit die Aufzuchtphase hat begonnen. Die Jungtiere werden von den Muttertieren an Land und auf Sandbänken gesäugt und während der Nahrungssuche kurzfristig abgelegt. Ein Jungtier am Strand bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass es sich um einen Heuler handelt, der dauerhaft von seiner Mutter getrennt wurde.
 
Durch menschliche Störungen kommt es vor, dass ein Jungtier nicht ausreichend gesäugt werden kann. Ihm fehlt dann die Kraft, dem Muttertier zu folgen. Ein „Heuler“ entsteht.
 
Der Leiter der Seehundstation Norddeich, Dr. Peter Lienau bestätigt, dass in kürzester Zeit bereits zehn weitere Heuler eingeliefert wurden: „Christi Himmelfahrt und Pfingsten haben viele Gäste für ein verlängertes Wochenende an die Küste gelockt. Wie man sich bei einem Seehundfund verhalten sollte, scheint noch nicht allen bekannt zu sein: nur zwei Worte muss man sich merken: „Ruhe und Abstand“.“ Aber nicht nur der Mensch ist schuld an der Entstehung von Heulern – auch langanhaltende Starkwindphasen oder heftige Sommergewitter können für die Trennung von Mutter- und Jungtier sorgen.
 
Strandbesucher, die in der Zeit zwischen Juni und Juli ein Jungtier finden, sollten aus Rücksichtnahme auf die Tiere folgende Verhaltensregeln einhalten:
 

  • Abstand halten (300 m).
  • Nicht anfassen.
  • Hunde an die Leine!
  • Fundort verlassen, damit die Mutter ggf. Kontakt zum Jungtier aufnehmen
  • Das Tier muss nicht bewacht werden!
  • Im Notfall melden Sie den Fund der Seehundstation unter 04931-973330. Wir prüfen, ob es sich um einen Heuler

 
Bereits nach vier bis sechs Wochen, also etwa ab August, sind die jungen Seehunde selbstständig. Sie können dann allein überleben und haben keinen Kontakt mehr zur Mutter.
 
Deshalb müssen Jungtiere, die keine offensichtlichen Verletzungen haben, ab dieser Zeit nicht mehr gemeldet werden! Weitere Informationen erhalten Sie täglich von 10-17 Uhr in der Seehundstation Nationalpark-Haus und dem Waloseum.
 
 
 

Startschuss – Saison beginnt

Fleißig werden bei uns die Quarantänebecken vorbereitet, die Eimer geschrubbt und die Schläuche zur Erstversorgung bereitgelegt.
Seehunde kommen in der Regel Anfang Juni bis Mitte Juli auf einer trockengefallenen Sandbank im Wattenmeer zur Welt, die das Muttertier aufsucht, sobald die Wehen einsetzen.
Durch Stürme, insbesondere leider aber auch durch Störungen durch den Menschen, können Jungtiere von der Mutter getrennt werden:
Nicht jedes Tier ist auf Hilfe angewiesen! Normalerweise benötigen Jungtiere nur zu dieser Zeit und nur dann unsere Hilfe, wenn sie dauerhaft von der Mutter getrennt wurden.
Bei einem Besuch an der Küste ist dementsprechend folgendes zu beachten:
 
Juni bis August
Verhalten beim Fund eines verwaisten Jungtieres = Heulers
➔ Abstand halten (300 m).
➔ Nicht anfassen.
➔ Fundort verlassen, damit die Mutter ggf. Kontakt zum Jungtier aufnehmen kann.
➔ Das Tier muss nicht bewacht werden!
➔ Im Notfall melden Sie den Fund der Seehundstation unter 04931-97 33 30.
➔ Wir prüfen, ob es sich um einen Heuler handelt.